Der nächste Tag. Der Himmel ist wieder trocken, denn er weiß wohl, das wir wieder mit den Rädern los wollen. Die sind natürlich noch nass vom Regen in der Nacht. Gut Carolin holt die bestellten Brötchen und früh um 8:00 Uhr sind wir zugange. Schaffen dadurch unsere geplante Abfahrt um 9:15 Uhr und kommen mit dem Fahrrad 10 Minuten zu früh am Überseemuseum nahe des Bahnhofes in Bremen an.

Das Überseemuseum ist in div. Teile aufgegliedert von Asien über Ozeanien kommen wir nach Afrika und finden sehr viele interrasante Exponate.  Die Bilder sprechen hier für Sich.

Angeschlossen daran ist der „Schaukasten“, hier sind viele Exponate und Tiere ausgestellt, die zum Teil schon sehr alt sind. Alles ist  in Auszugschubladen und Vitrinen  nach Nummern sortiert aufbewahrt.

Alles in allem sind wir gegen Mittag bereits durch und haben alles gesehen. Während wir im Museum sind regnet es bereits wieder und wir fragen uns, wie wir wohl die Sättel unserer Räder trocken bekommen. Zum Glück hat der Regen aufgehört, als wir aus dem Museum kommen, meine Frau hatte zum Glück die tolle Idee Papierhandtücher von Toilette mitzubringen, das schafft trockene Sättel.

Gegen 13:00 Uhr in der Innenstadt kehren wir schnell in einem Subway-Restaurant ein. Warum auch immer hat dieser keine Getränke mehr und wir nehmen das Wasser aus dem Rucksack dazu. Jetzt wird es zeit, denn zum einen fängt es erneut an zu regnen und zum zweiten muss bis 14:00 Uhr der Stellplatz geräumt sonst würde ein weiterer Tag kostentechnisch hinzukommen. An einer roten Ampel träumt unsere Tochter und rauscht mir mit Ihrem Fahrrad hinten rein. Zum Glück ist kein Schaden entstanden. Nun ist heute Sonntag der 22.02.2009 und wir sind somit gegen ca.: 14:00 Uhr am Womo, räumen alles ein – bei den Fahrräder in der Heckgarage fluche ich ein wenig über die Enge, das herausräumen war schon aufwendig, das hineinbringen aber umso mehr. OK gegen 14:30 Uhr ist alle verstaut, wir entsorgen noch unser Grauwasser und sind auf wieder dem Weg Richtung Norden – diesmal ist es die Stadt und nur bedingt die Himmelsrichtung, denn von Bremen aus ist es Richtung West-Nord-West.

Sicher bringt uns das Navi über schmale Straßen und schöne Orte nach Norddeich, wo der Stellplatz am Ocean Wave zu unserem erstaunen trotz Winterlicher Temperaturen bereits voll ist, zumindest gibt es auf dem Platz mit Stromsäulen keinen freien Stellplatz mehr. Ok wir sind verwöhnt und kennen eigentlich nur das Leben mit Strom aus der Steckdose, unseren Batterien vertrauen wir noch nicht. Nun gut, wir werden das schon schaffen.

Wir finden einen Platz stehen recht gerade. Nun folgt die Anmeldung, der Preis von 54 Euro für 3 Tage ist schon recht hoch, aber dafür ist der Eintritt ins das Meerwasserschwimmbad mit 50 % reduziert und auch im Restaurant gibt noch 10%. Wasser nachtanken ist zudem kostenlos. Wir erhalten eine Wohnmobilservicecard, die auch zum wiederkommen einlädt.

Nach dem Abendessen im Wohnmobil machen meine Frau und ich noch einen Spaziergang auf dem Areal, um schon mal zu schauen, wo die Seehundstation ist und wie wir den nächsten Tag gestalten wollen. Zurück am Stellplatz drehe ich die Stützen herunter und sehe ein Wohnmobil den Strom-Platz verlassen. Schnell noch mal geschaut – und wirklich es ist ein Platz frei geworden. Die Stützen wieder hoch, die Isomatten im Führerhaus entfernt und rübergelaufen, um den Platz freizuhalten bis Petra mit dem Mobil kommt.. Puh ein Stellplatz auf dem gepflasterten haben wir schon mal. Beim rangieren fährt Petra zwar einmal die Auffahrkeile vorne herunter und bricht ein Stück ab, aber egal wir haben geschafft. Die Ernüchterung kam schnell, als ich feststellen musste, das es trotzdem im Umkreis von 25 Meter (=Länge meiner Kabeltrommel) keine freie Steckdose gab.

Ok also doch eine Nacht auf Batterie. Da wir nun Strom sparen wollten, gingen wir einfach früh ins Bett und die Truma hat bei 1 Grad Außentemperatur fast die ganze Nacht geblasen und somit Strom verbraucht. Trotzdem hatten wir morgens noch Licht und auch Strom für die Wasserpumpe. Also taugen die Batterien doch etwas, denn ich habe das Radio angemacht und es dudelte noch fröhlich eine Stunde. Gegen 9:30 fährt unser Nachbar ab und ich kann uns wieder an den Strom hängen. 1 Euro für 2 KW – OK mal schauen weil lange das dann hält – ist auf jeden Fall nichts für einen 1 KW Heizlüfter wie in Bremen wo 8 Stunden ein Euro gekostet haben – somit bleibt die Truma an um den Strom für den Kühlschrank und die anderen Verbraucher zu nutzen.

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